Bahnhofsmall und ZOB Döppersberg Wuppertal
Der Bezug des Hauptbahnhofs Wuppertal-Elberfeld am Döppersberg zur Innenstadt war bisher räumlich und funktional nicht erfahrbar. Die stark befahrene Bundesstraße bildete eine bauliche Grenze, Das städtebauliche und verkehrliche Bahnhofsumfeld wurde komplett umstrukturiert und auf mehreren Ebenen neu geordnet. Auf diese Weise schaffte der Entwurf vielschichtigen Raum für urbane Plätze, Fußgängerzone, Bahnhofsmall, Hauptbahnhof und Busbahnhof. Eine präzise gesetzte Raum- und Geländekante schuf zwei Ebenen: Eine auf Höhe des Bahnhofs und die andere auf Höhe der Innenstadt. Heute prägt ein urbaner Stadtplatz die am Fuße der Kante liegende Fläche. Der Platz bildet den Auftakt zur Wuppertaler Innenstadt, wird als belebte Fußgängerzone über die nun tiefergelegte Bundesstraße bis ins Zentrum hineingeführt und spannt damit den leichten und lichten Bogen zwischen Innenstadt und Reisezentrum. Der Denkmalschutz des Direktionsgebäudes sowie des historischen Empfangsgebäudes wurde dabei berücksichtigt und die prägenden Baukörper behutsam in die neue städtebauliche Ordnung integriert.
| Planungsbeginn | 2012 |
| Bauzeit | 2012–2020 |
| Leistungsbild | 1–9, Honorarzone IV |
| BGF | 26.450 qm |
| Volumen | 51 Mio. Euro |
| Bauherr | Stadt Wuppertal |






